IT-Prävention – die Gefahr eines Datenverlustes minimieren: 5 Tipps

8. August 2012

Dass eine Festplatte einmal ausfällt, Daten versehentlich gelöscht werden oder trotz Antivirenprogramm einmal eine Platte befallen ist, ist nicht zu 100% vermeidbar. Einen Datenverlust vermeidet man am besten durch regelmäßige Sicherung. Dass eine Festplatte einmal ausfällt, Daten versehentlich gelöscht werden oder trotz Antivirenprogramm einmal eine Platte befallen ist, ist nicht zu 100% vermeidbar. Wer jedoch seine Daten regelmäßig sichert, evtl. auch mehrfach, der hat die höchste Sicherheit seiner Daten erreicht.

Fünf Möglichkeiten zur Datensicherung:

  1. Manuell sichern
  2. per Image sichern
  3. auf andere Festplatte sichern
  4. anderer Aufbewahrungsort
  5. Internet

Manuelle Sicherung: die „klassische“ Methode

Die einfachste Möglichkeit der Datensicherung ist die manuelle Sicherung. Voraussetzung hierfür ist eine übersichtliche Struktur und eine einfache Organisation Ihrer zu sichernden Daten. Damit ist gemeint, dass alle wichtigen Daten aller Programme möglichst in einem Ordner gespeichert werden – zum Beispiel im Ordner Eigene Dateien. Dieser kann ja Unterverzeichnisse für Ihre persönliche Ordnung enthalten. Im Falle der Sicherung müssen Sie dann jedoch nur diesen einen Ordner sichern und Ihre Daten nicht auf der ganzen Festplatte zusammensuchen. Viele Programme speichern die Dateien automatisch in spezielle Ordner. Sie müssen in diesen Programmen nur die entsprechende Einstellung ändern.

Imaging: Die professionelle Lösung

Das Imaging stellt eine weitere Möglichkeit der Sicherung dar. Dabei wird mit einer entsprechenden Software ein komprimiertes Abbild der Platte oder bestimmter Verzeichnisse erstellt und in einem versteckten Bereich der Festplatte oder auf einem externen Datenträger gesichert. Images können komfortabel automatisch erstellt werden, bieten jedoch keinen Schutz, wenn auf dieselbe Festplatte gesichert wird und diese ausfällt. Hier empfiehlt sich die Verwendung von Wechseldatenträgern oder einer zusätzlichen Festplatte.

 

RAID-Verbund: sicherer ist nicht gleich Sicherung

Ein anderes Verfahren, das zwei interne Festplatten verwendet, wird RAID genannt. Die Daten werden von vornherein auf zwei Festplatten, die im Verbund arbeiten, verteilt. Da die Platten meist im selben Rechner eingebaut sind, stellt ein RAID-Verbund eher eine Festplattenausfallsicherung als eine Datensicherung dar. Eine echte Datensicherung liegt vor, wenn Sie Ihre Daten auf ein anderes Medium als die Festplatte sichern und dieses Medium (DVD, Band, externe Platte) an einem anderen Ort aufbewahren. Als eine ganz neue Möglichkeit zur externen Datensicherung bietet sich mittlerweile auch die Cloud im Internet an.

 

Weiterführende Infos

Wenn Sie mehr Details über das Thema wissen möchten, können Sie zum Beispiel http://www.daten-retten.org/faq/wie-kann-ich-einen-datenverlust-generell-vermeiden anklicken und nachlesen.

 

Fotoquelle: Springfield GallerySimilar Posts: